Mein Jungschützenkönigsjahr als Mitglied des Reitercorps ist nun schon ein Jahr her. Es war ein unvergessliches Jahr mit vielen großartigen Veranstaltungen, Bällen und anderen Schützenfesten. Mein großer Auftritt war letztes Jahr an unserem Schützenfestwochenende mit drei aufregenden und außergewöhnlichen Tagen, auf die ich mich schon das ganze Jahr gefreut habe.

Am Freitag begann alles mit einem kalten Bier bei 30 Grad. Wir Königspaare und unser Hofstaat nahmen die Schützen an der Chinesischen Mauer, der unglaublich großen und auffälligen Residenz des Regimentskönigs Michael Wagner, in Empfang. Nach einer Abkühlung für alle, marschierten wir gemeinsam zum Festplatz. Abends fand der Heimatabend statt, bei dem vor allem die Jungschützen, aber auch Altschützen gemeinsam ein großartiges Programm auf die Bühne legten. Der Hofstaat sowie mein König Oliver Möhker und ich führten eine Überraschungsnummer, das Musicalstück König der Löwen, für unseren König Michael auf.

Samstag begann alles im Restaurant Nöthel´s, in dem wir bei Getränken und Snacks auf unsere Schützen warteten. Traditionell marschierten wir gemeinsam zum Haus Lörick. Dort wurden wir herzlich in Empfang genommen und es gab leckere Häppchen und Getränke. Abends wurden verdiente Schützen geehrt und das Tanzbein bei guter Musik geschwungen.

Und schließlich war Sonntag, der wichtigste, aber auch der letzte Tag meines Königsjahres. Morgens trafen wir uns alle zum Festgottesdienst im Zelt, bevor mittags die große Parade bei hitzigen 36 Grad los ging. Wir hatten eine lustige Kutschfahrt mit unserem Pagenkönigspaar Johannes Kredel und seiner Königin Sophia Moll. Nach dem Empfang der Ehrengäste und der Serenade zogen wir zum Festzelt. Dort endete auch mein Königsjahr mit der Abkrönung.

Ich hatte ein unglaublich aufregendes und schönes Königsjahr und danke allen, die dazu beigetragen haben! Vor allem stand meine Kompanie immer hinter mir und hat mich bei allem unterstützt, wie zum Beispiel bei Veranstaltungen, den Vorbereitungen und dem Auf- und Abbau meiner Residenz. An lustigen Nachmittagen sprühten wir Hufeisen Gold an, planten, organisierten und hatten immer etwas zu lachen.

Seit klein auf bin ich Teil dieser Schützenbruderschaft und für mich ist es nicht einfach nur ein Hobby, sondern ein Teil meines Lebens.

Gut Ritt, eure damalige Jungschützenkönigin 2017/2018
Sabrina Fischer

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