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Liebe Schützenkameradinnen und -kameraden,
Liebe Gäste des Löricker Schützenfestes,
Endlich, endlich ist der Winter vorbei! Kein Schnee mehr, die Autoscheiben nicht mehr zugefroren und wer sich länger als eine 1/2 Std. draußen aufhält, muss auch nicht mehr mit 'Frostschäden' rechnen.
Und ganz wichtig, das neue Schützenjahr hat begonnen!!! Gut, der erste Termin, unser Titularfest fand bereits im Februar statt, aber die Räumlichkeiten waren beheizt und für Essen und Trinken war ja auch gesorgt.
Allerdings haben sich Anwesende bereits zu diesem Zeitpunkt schon Gedanken über das Wetter bei unserem diesjährigen Osterfeuer gemacht. Einige werden sich an das Wetter im vorletzten Jahr erinnern: KALT, WINDIG und REGEN. Diejenigen unter Ihnen, die auch in diesem Jahr dabei waren, stimmen mir wohl zu, dass wir uns über das Wetter nicht beschweren konnten.
Ich sehe diese verbesserten Wetterverhältnisse einfach mal als 'gutes Omen' für die noch folgenden 'Outdoor Aktivitäten' des Löricker Regiments, als da wären unser Dorffest und unser diesjähriges Schützenfest.
In den letzten Jahren wurden ja beide Veranstaltungen mit einem gewissen (Über-)Maß an Wasser von 'oben' begleitet. Somit besteht also wirklich die berechtigte Hoffnung, das sich dies in diesem Jahr endlich ändert.
Außerdem denkt das Reitercorps über eine (mögliche) Erweiterung ihres Terminplanes nach.
Zu diesem Zweck werden zunächst einige aktive 'Probanden' der Kompanie zu Versuchszwecken diese Veranstaltungsform testen. Sollte die Anzahl der möglichen Ausfälle und/oder Spätfolgen mehr als 1/3 der Teilnehmerinnen übersteigen, werden wir (und jetzt ACHTUNG - Hier sind WIR UNS EINIG!!!) diese Veranstaltungsform aus gegebenem Anlass wieder verwerfen.
Moment mal........, habe ich eigentlich schon erwähnt um was es hier geht ?
Nein, also hier die fehlende Info, die Rede ist hier von einer Kompanietour.... so, jetzt wissen es ALLE.
Wer uns kennt, der ahnt, das wir unsere Mädels nicht einfach 'schutzlos' und völlig 'unvorbereitet' in die große Welt schicken. Wie es der Zufall will, erhalten unsere 'Probanden' tatkräftige Hilfe und Unterstützung von versierten Fachleuten, nämlich 20 Frauen der Ges. Lambertus aus Flingern.
Als Schriftführerin der Kompanie werde auch ich zu den o.g. 'Probanden' gehören und Sie können sich bereits jetzt auf eine Schilderung der möglichen Ereignisse dieser Fahrt im nächsten Jahr freuen.
So, damit schließe ich erstmal die Vorschau auf das Jahr 2010 und wende mich nun dem Rückblick auf das Jahr 2009 zu.
Fangen wir doch einfach mal mit dem Dorffest 2009 an. Einer der Höhepunkte dieses Dorffestes war ganz sicher das 'KOCHDUELL'. Diejenigen unter Ihnen die hier zugesehen haben, werden bemerkten, das der ‚Spaßfaktor’ den ‚Ehrgeiz’ teilweise doch gehörig lahmgelegt hat.
Was die Qualität es Essens nicht beeinträchtigt hat, allerdings wurde durch die akute Ablenkung der Juroren die Bewertung der Hauptspeisen hochgradig erschwert.
Weiter ging es mit unserem Schützenfest. Welches auch in 2009 leider nicht ohne Regen auskam. Eigentlich ist Regen ja nichts Schlimmes. Selbst eine Sinntflut wie 2008 kann man 'geringfügig' beschädigt IM Zelt, oder doch zumindest an einer überdachten Örtlichkeit gut überstehen.
Wenn aber der Regen pünktlich mit dem Abmarsch des Schützenzuges vom Festplatz beginnt, zwischenzeitlich dann mal nachlässt und kurzfristig mal ganz aufhört, nur um dann wiederum pünktlich zu Beginn der Parade mit doppelter Heftigkeit wieder einzusetzen, glauben Sie mir !!! DANN ist Regen schlimm und völlig überflüssig.
An diesem Punkt möchte ich dringend nochmal auf Zeile 7+8 dieses Berichtes hinweisen.
Da ich Ihre Geduld liebe(r) Leser(in) nicht überstrapazieren möchte, komme ich jetzt zu der Weihnachtsfeier des Reitercorps, welche in bewährter Weise wieder im 'Füchschen' in Düsseldorf stattgefunden hat.
Einige Leser(innen) werden jetzt mit 'Besorgnis', andere mit Interesse (?!) und der Rest vielleicht gar nicht diesen Berichtes weiterlesen.
Also dann......, bereits bei der Frage nach dem reservierten Tisch für das Reitercorps Lörick wurde der Gesichtsausdruck des von mir gefragten Kellners leicht besorgt. Wobei Anne meinte, dass die Gesichtsfarbe des Kellners sich zur Gänze veränderte und dadurch diese Wirkung erzielte. Egal, wir setzten uns an den uns zugewiesenen Tisch ! Vor uns waren schon einige eingetroffen und im Verlaufe einer 1/2 Std. folgte der Rest.
Das Reitercorps nahezu vollständig und der zuständige Kellner bereits nach einer Stunde mit den Nerven fertig.
An dieser Stelle behaupte ich vorsichtshalber schon mal, das dieser Zustand NICHT von uns verursacht wurde! Sondern einfach Folge einer evolutionären und medizinisch nachweisbaren, Tatsache ist. (Für die Herren: den letzten . bitte mit gedanklichem Nachdruck lesen und die Damen, bitte einfach weiter mit dem Kopf nicken, da Sie sicher ahnen, was folgt.)
Folgendes Szenario:
Dieser, nennen wir Ihn der Einfachheit halber Mal „unser Kellner“, also „unser Kellner“ steuert, wie bereits mehrere Male zuvor an diesem Abend, auf unseren Tisch zu. (Im weiteren Verlauf des Abends wiederholt sich diese Szene jedes Mal, wenn 'unser' Kellner die Getränkebestellung aufnehmen will)
Da wir wieder einmal eine ausgedehnte Diskussion, mit teilweise humoristischen Einlagen führen, wirft 'unser' Kellner, unserer Lautstärke angepasst die Frage nach weiteren Getränken in die komplette Runde. Als dann vier, fünf, bzw. wir alle die gewünschte Information 'unserem' Kellner zurufen, wir ihn gleichzeitig auffordern aktiv an der aktuellen Diskussion teilzunehmen und seine Meinung ausführlich zu begründen, ……… ist 'unser' Kellner einer Ohnmacht nahe !
Hören, schreiben, reden und gleichzeitig denken ...... (MULTITASKING !!!), das hätte uns wirklich schon am Anfang klar sein müssen, das dies 'unserem' Kellner auch das Letzte abverlangen wird.
Bemerkenswert im Füchschen ist auch die Wirkung eines ‚FREIEN’ Sitzplatzes auf die Gäste. Entweder werden ‚freie’ Sitzplätze von akut Interessierten 5 Min. lang angestarrt (ich gehe davon aus, das hier versucht wird mittels Telekinese die Sitzgelegenheit an den gewünschten Ort zu verbringen), der Sitzplatz wird an Ort und Stelle vom jeweiligen Interessenten okkupiert, oder man wird nett und höflich gefragt, ob Sitzplatz und/oder Stuhl zur Verfügung gestellt wird.
Im ersten Fall habe ich bis heute keine Erfolge sehen können, wobei der starre Blickkontakt mit einem Punkt (in diesem Falle, wie gesagt, ein freier Sitzplatz) auch etwas mit der vom Interessenten bereits konsumierten Menge an Alkohol zu tun haben könnte.
Im zweiten Fall wird es etwas ……., schwieriger, da in diesem Falle die der freien Sitzgelegenheit beraubte Partei dem Besetzer’ sehr deutlich erklärt, unter welchen körperlichen Einschränkungen der Besetzer leiden wird, sollte dieser den Sitzplatz nicht umgehend wieder räumen.
Der dritte Fall ist wohl die effektivste Form und ist auch zu 70% erfolgreich, da wohl niemand etwas gegen einen netten und/oder höflichen Nachbarn einzuwenden hat.
Herrje, jetzt hör ich aber lieber auf, da Sie, liebe(r) Leser(in) diesen Bericht u.U. im Festzelt lesen und deswegen unser Programm verpassen, Ihr Bier, das bereits vor 5. Min. vom Kellner gebracht wurde nicht trinken, oder (ehrlich, das wäre der schlimmste Fall) über diesem Bericht eingeschlafen sind.
REITERCORPS-LÖRICK
i.A. Martina Grotjans
(Schriftführerin)





